Projektübersicht

Als Technikgruppe der Bergwacht Chiemgau unterstützen wir alle Bergrettungswachen im Chiemgau und Berchtesgadener Land mit technischer Spezialausrüstung.
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit stellt dabei die Suche nach vermissten Personen dar. Mit unserem ferngesteuerten Multikopter können wir in kurzer Zeit schlecht zugängliche Bereiche im alpinen Gelände zuverlässig absuchen.
Um unseren Multikopter auch nachts sinnvoll einsetzen zu können, benötigen wir IHRE Spende.

Kategorie: soziales Engagement

Stichworte: Drohne, Bergwacht, Wärmebildkamera, Chiemgau, Sucheinsatz

Finanzierungszeitraum 23.10.2017 11:59 Uhr - 21.01.2018 11:59 Uhr

Realisierungszeitraum des Projektes: Winter 2017/2018

Worum geht es in diesem Projekt?

Stellen Sie sich folgende Situation vor:
Eine Person kehrt von einer Bergtour nicht zurück. Sie ist alleine unterwegs und eine Kontaktaufnahme mit ihr ist nicht möglich. Bei Einbruch der Dunkelheit wird sie von den besorgten Angehörigen über den Notruf 112 als vermisst gemeldet.

Die zuständige Bergwacht wird alarmiert.

Um die wertvolle Zeit bei der Suche nach der vermissten und eventuell verletzten Person möglichst gering zu halten, werden von der Bergwacht stets alle zur Verfügung stehenden Mittel eingesetzt!

Zur Unterstützung der Suchmannschaften wird vom Einsatzleiter vor Ort die Technikgruppe der Bergwacht Chiemgau mit ihrer Spezialausrüstung zum Auffinden von Personen hinzugezogen.

Mit unserem bewährten, ferngesteuerten Multikopter, können wir vom "Technikteam" in kurzer Zeit schlecht zugängliche Bereiche im alpinen Gelände nach der vermissten Person zuverlässig absuchen. Die Einsatzmöglichkeit unseres Multikopters ist nahezu witterungs- und geländeunabhängig, jedoch an das Tageslicht gebunden!
Um unseren Multikopter auch nachts einsetzen zu können, brauchen wir nun IHRE finanzielle Unterstützung.
Mit einer professionellen Wärmebildkamera, die am Multikopter befestigt wird, bietet sich für uns die Möglichkeit, Personen auch bei vollkommener Dunkelheit via Live-Bildübertragung rasch auffinden zu können.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Unser Ziel ist es, Sucheinsätze nach Menschen in Not in den Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen (und darüber hinaus) möglichst bald auch in der Nacht noch effizienter durchführen zu können.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Vielleicht entspannen auch Sie gerne bei einer Wanderung im Gebirge oder Sie nutzen die heimischen Berge zur sportlichen Betätigung.
Was auch immer Sie in den Bergen machen – im „Fall der Fälle“ können Sie sich auf uns, die ehrenamtlich tätigen Retterinnen und Retter der Bergwacht Chiemgau, verlassen.
Wir sind an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr und bei jedem Wetter einsatzbereit!
Dabei beschleunigt ein rasches Auffinden von Patienten den gesamten Rettungseinsatz und reduziert so Gefahren für Patienten und Retter.
Die fliegende Wärmebildkamera soll künftig einen wertvollen Beitrag leisten, um einen auf Hilfe wartenden Menschen in der Dunkelheit noch schneller lokalisieren und retten zu können.

Wenn Sie unser Projekt durch Ihre Spende unterstützen, haben auch Sie einen direkten Vorteil: Spenden an die Bergwacht können steuerlich geltend gemacht werden.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Ihre Spende finanziert den Kauf einer „Zenmuse XT Performance“ Wärmebildkamera, welche in das bestehende Flugsystem integriert werden kann und dieses deutlich effizienter macht.

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir, die im Jahr 2013 gegründete „Technikgruppe“ der Bergwacht Region Chiemgau, unterstützt alle 15 Bergrettungswachen zwischen Geigelstein und Königsee mit technischer Spezialausrüstung und dem dafür notwendigen Know-How. Unser Einsatzfahrzeug, der "Technikbus Chiemgau", ist strategisch günstig in Autobahnnähe bei Siegsdorf stationiert.
Dies hilft uns, die Anfahrtszeiten in alle Richtungen unseres Einsatzgebietes möglichst gering zu halten.
Regelmäßige Übungen mit unseren verschiedenen technischen Systemen gewährleistet die ständige Einsatzbereitschaft auf dem nötigen hohen Niveau.
Neben Sucheinsätzen nach vermissten Personen, umfasst unser Aufgabenspektrum die organisationsübergreifende Kommunikation sowie die übersichtliche Lagedarstellung. Darüber hinaus übernehmen wir die Dokumentation und Personalerfassung bei größeren und nicht alltäglichen Einsatzszenarien.
Zur Unterstützung alarmiert wurden wir beispielsweise bei:

  • Höhlenrettungseinsätzen „Riesending“ am Untersberg und „Jack Daniels Höhle“ in Abtenau (Österreich)
  • der Hochwasserkatastrophe in Simbach am Inn
  • zahlreichen Sucheinsätzen